Vorwort

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Das Buch "Unglaubliche Geistkräfte" erzählt über wahre Erlebnisse und die daraus gewonnenen Erkenntnisse.

Schon als Kind hatte ich wiederkehrend ganz merkwürdige Träume und dabei ging es immer darum, dass ich irgendwo herumschwebte. Manchmal waren diese Träume so real, dass ich gar nicht mehr wusste, ob ich nun träumte oder wach war, und als ich dann doch wach war, war ich fast ein bisschen traurig darüber, dass ich diese wunderschönen Erlebnisse nur geträumt hatte und jetzt nicht mehr so schön über Wiesen, Wälder, Häuser und durch verschiedenen Gebäude durchschweben konnte.

Als ich dann erwachsen war, gingen diese Träume immer noch weiter und auch heute habe ich noch gelegentlich solche Träume. Ich wusste nie genau, was sie zu bedeuten hatten, und dennoch bereiteten sie mir immer wieder große Freude.

Im Laufe meines Lebens ging es nicht nur um diese Träume, sondern vielmehr um Erlebnisse, die ein Ausmaß annahmen, das weit über der Normalität liegt, man könnte sagen paranormal.

Bei diesen Erlebnissen wurden mir meine eigenen Grenzen aufgezeigt, die ich mir selbst geschaffen hatte, und bewusst gemacht, dass es diese Grenzen eigentlich gar nicht gibt, sondern dass es eine Realität gibt, die ich schlicht und einfach gesagt nicht sehen oder verstehen konnte, weil ich sie mir mit meinem Verstand nicht vorstellen konnte.

Was in unserem Verstand gespeichert ist, darf sein, ist real und lernbar, alles andere will und kann man nicht sehen, alles, was ohne Vorstellung ist, kann es nicht geben und ist nicht real.

Doch ich wurde eines Besseren belehrt, die Dinge, die ich erleben durfte, liegen weit außerhalb des Begreifbaren, jenseits aller Grenzen und Vorstellungen.

Mit Mut und Vertrauen lernte ich den Umgang mit diesen Kräften.

Meine Erfahrung kann Ihnen helfen, Erlebnisse dieser Art besser zu verstehen.

Buchauszüge:

Die Höhle im Wald

Eines Tages - das war ziemlich am Anfang meiner energetischen Reise - ging ich zu einem Ort in einem Wald, wo vor langer Zeit Menschen eine Höhle gegraben hatten, um sich vor den Kriegshandlungen zu verstecken und auch ihre Wertsachen dort hinzubringen, damit sie vor Raub geschützt waren.

Nach den Erzählungen der umliegenden Bewohner musste an diesem Ort vor langer Zeit so einiges geschehen sein, und da ich so ziemlich am Anfang meiner energetischen Reise war, interessierte mich alles brennend, was mit energetischen und geistigen Dingen zu tun hatte.

Ich wollte auf diesem Gebiet so viele Erfahrungen sammeln, wie ich nur konnte, deshalb ging ich dorthin und wollte mehr über die damalige Situation erfahren.

Als ich dort ankam, fand ich den Eingang dieser Höhle an einem steilen Abhang, unterhalb des Wurzelstockes eines Baumes. Vor dem Eingang befand sich ein kleines Plateau, welches nur ein paar Quadratmeter groß war.

Ich stellte mich also vor den Eingang dieser Höhle und begann, mich zu öffnen. Ich ließ alle Gedanken los und stand also da, ohne an irgendwas zu denken, um einfach nur zu spüren. Plötzlich fühlte ich ein eigenartiges Ziehen in meinen Armen und meine Hände zuckten - es war, als würde irgendetwas meine Arme, die zuerst ganz normal am Körper hinunterhingen, von mir wegziehen. 

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich so etwas noch nie erlebt, irgendeine Energie kam in mir auf und zog meine Arme an der Seite hoch und hielt sie dort fest.

Ich stand sicher eine Stunde lang, ohne auch nur den geringsten Kraftaufwand, mit ausgestreckten Armen da, bis sie sich dann langsam wieder senkten. Während dieser Zeit verspürte ich die verschiedensten Emotionen, ich war wie versteinert und konnte mich nicht bewegen. Nachdem mich diese Kraft wieder verlassen hatte, spürte ich, dass sich irgendwas in mir verändert hatte, so als ob etwas aktiviert worden wäre.

Nach einer Weile verließ ich diesen Ort wieder und ging nach Hause, ich hatte danach noch den ganzen Tag so ein merkwürdiges Gefühl in mir, konnte es aber nicht zuordnen.

Am nächsten Tag hatte ich erstaunlich viel Energie und war voll innerer Freude. Schon am frühen Morgen, als ich zu Arbeit fuhr, hatte ich ein Lächeln in meinem Gesicht, was bei mir morgens eine Seltenheit war.

Erst im Laufe des Tages fiel mir auf, dass ich erstaunlicherweise gar keine Schmerzen in meinen Armen hatte, obwohl ich am Tag zuvor eine Stunde lang mit ausgestreckten Armen dagestanden war. Nach diesem Erlebnis wurde ich natürlich neugierig, was das wohl gewesen sein mochte, und so beschloss ich, mich mehr damit zu beschäftigen.

Immer wieder stellte ich mich an verschiedene Orte, um die Kräfte der Erde zu spüren und in mir aufzunehmen. Jedes Mal, wenn ich dies tat, kam eine Kraft in mir auf und erfüllte mich, die Hände gingen von selbst hoch und ich spürte eine Energie in mir, sodass ich in meinem ganzen Körper ein feines Kribbeln verspürte.

Und jedes Mal war ich danach wie aufgeladen. Ich denke, dass diese Erlebnisse sehr wichtig für mich waren, und auch, dass ich mich zuerst mit der Kraft der Erde beschäftigt habe, denn ich erkannte erst später, wie wichtig es ist, eine gute Verbindung zur Erde zu haben.

 

Als sich mein Kronen-Chakra öffnete  

Irgendwann stieß ich dann auf das Thema Chakren. Dies interessierte mich so sehr, dass ich versuchte, diese Energiezentren durch bewusste Konzentration zu spüren. Dabei bemerkte ich, dass es mich immer wieder zu einem bestimmten Chakra hinzog, und das war das Kronen- Chakra, auch Scheitel-Chakra genannt. Also beschäftigte ich mich mehr mit genau diesem Chakra und versuchte mich darauf zu konzentrieren. Nach einiger Zeit spürte ich einen leichten Druck in meinem Kopf, der sich immer mehr in die Mitte des Schädels zu verlagern begann, wo das Kronen-Chakra seinen Sitz hat.

Ich wusste damals natürlich noch nicht, welche Auswirkung das für mich haben würde, und so konzentrierte ich mich jeden Tag so oft und so lange, wie es eben ging, auf dieses Kronen-Chakra, da es mich immer wieder genau an diese Stelle hinzog. Jedes Mal, wenn ich mich darauf konzentrierte, wurde der Druck in meinem Kopf stärker. doch dies war nicht das Einzige, was ich spürte, denn plötzlich begann sich auch in meinem Inneren etwas zu verändern. Es war, als würde sich in mir so eine Art allumfassende Liebe breitmachen.

Ich kannte so etwas bis dahin überhaupt noch nicht, aber es fühlte sich gut an. Deshalb ließ ich es einfach geschehen und machte weiter. Nun wurde das Gefühl der Liebe und Freude von Tag zu Tag stärker. Die Liebe in meinem Herzen wurde immer größer und größer, zuerst konzentrierte sie sich auf meine Frau und meine Kinder, und dann breitete sie sich auf alles andere aus, mit dem ich zu tun hatte. Ich fühlte eine so hohe Energie in mir, wie ich sie überhaupt noch nie erlebt hatte.

Es dauerte ungefähr zwei Monate, bis ich den Höhepunkt erreichte. In dieser Zeit erlebte ich Gefühle und Emotionen, die sehr schwer zu beschreiben sind. Eine Art Lebensfreude, die so stark war, dass mir mehrmals am Tag die Tränen das Gesicht hinunterliefen. Um das Gefühl nur annähernd zu beschreiben, muss ich mich sehr darauf konzentrieren und mich in diese Zeit zurückversetzen. Das Energiefeld, in dem ich mich befand, war so hoch, dass mich in dieser Zeit niemand hätte beleidigen oder verletzen können.

Ich war in solch einer Lebensfreude und Liebe, dass nichts und niemand, der mir in irgendeiner Weise Missgunst hätte entgegenbringen können, auch nur annähernd an mich herangekommen wäre. In dieser Zeit begann sich mein ganzes Wesen zu verändern. Meine Stimme und auch meine Wortwahl waren plötzlich eine ganz andere geworden, ich erkannte mich selbst nicht mehr, es war, als würde mir das alles von irgendwoher eingegeben.

Auch der Umgang mit meinen Mitmenschen und allen Lebewesen und Dingen, die mich umgaben, wurde viel gefühlvoller, irgendwie auch leichter und ohne Bewertung. Durch dieses hohe Gefühl der Liebe, die ich in mir spürte, war ich von einer ganz besonderen Energie umgeben.

Langsam begann sich diese Energie ihrem Höhepunkt zu nähern und auch der Druck im meinem Kopf wurde noch stärker.

Eines Tages war es dann so weit, ich war damals gerade mit einem LKW unterwegs und hatte eine Pause, als ich wieder das Bedürfnis hatte, mich auf das Kronen-Chakra zu konzentrieren. Zuerst war es so wie immer, der Druck in meinem Kopf begann zu steigen. Doch diesmal stieg der Druck so stark an, dass ich fast das Bewusstsein verlor, mir war, als würde mir der Kopf explodieren. Die Schmerzen waren so stark geworden, dass ich total von Sinnen war, mein Verstand wurde buchstäblich abgeschaltet. Dann verlagerte sich der Schmerz in die Mitte des Kopfes und ich vernahm ein lautes Knirschen, genau so, als würde mir in diesem Moment der Schädel gespalten werden.

In meinem Geiste entstand ein Bild, wie sich mein Kopf öffnete, und dann sah ich einen Lichtstrahl, der von oben kam und sich mit meinem offenen Schädel verband. Es kam also ein Energiestrahl, der ganz sanft mein Kronen-Chakra berührte. Ich weiß nicht mehr, wie lange diese Verbindung angedauert hat, ich weiß nur, dass ich in dieser Zeit irgendwie in einer anderen Welt war.

Nach einer Weile waren die Schmerzen in meinem Kopf wieder verschwunden, aber irgendetwas war da mit mir geschehen. Als meine Pause zu Ende war und ich wieder weiterfahren wollte, merkte ich, dass irgendetwas anders war. Ich verspürte ein ganz feines Kribbeln am ganzen Körper und es war, als würde ich schweben. Alles war leicht und fühlte sich sanft an.

Auch am nächsten Tag war mir so, als wäre ich zwar körperlich da, aber mein Geist war irgendwo in einer anderen Welt. Alles, was ich berührte, fühlte sich anders an, und wenn ich einen anderen Menschen berührte, so bekam dieser augenblicklich eine Gänsehaut. All meine Sinne wurden viel sensibler, Geräusche und Worte vernahm ich so, als würden sie sich ganz sanft an mich heranschmiegen, auch bei den Nachrichten im Radio konnte ich keine negative Information mehr hören oder aufnehmen. 

Nichts konnte mich treffen und nichts war wichtig. Es gab keine Emotionen mehr, ich befand mich in einer Art Seins-Zustand und spürte nur noch eine unendliche Freude und Liebe. Alles war gleich gültig und alles hatte seine kosmische Ordnung. Bei jeder Bewegung spürte ich, dass ich mich in einem Energiefeld befand, ähnlich kann ein Fisch wohl das Wasser spüren, wenn er sich darin bewegt. Auch mein Sehvermögen war anders geworden, mein ganzes Umfeld sah ich plötzlich anders, und auch wenn ich Menschen ansah, so sah ich nicht mehr ihren Körper, sondern ich konnte in ihre Seele schauen. Und so kommunizierte meine Seele mit der Seele des anderen Menschen.

Nichts war mehr wichtig, alles hatte die gleiche Gültigkeit. Es gab keine Freunde oder Feinde mehr, auch keine Vorurteile oder Bewertungen, alle waren gleich, egal ob diese Personen groß oder klein waren, dick oder schlank, schön oder unschön, reich oder arm, liebevoll oder unlieb - alle waren sie gleich.

Ich denke , dass mir damals ein Blick über den Zaun gewährt wurde und dass ich für ein paar Tage meines Lebens das wahrhaftige Leben kennenlernen durfte, möglicherweise das Paradies oder einfach nur die wahre Realität, fern von der Realität, die wir Menschen selbst erschaffen haben. Es könnte auch sein, dass ich in dieser kurzen Zeit von etwa drei Tagen mit meinem Geiste in der Welt war, von der wir alle gekommen sind und in die wir auch alle wieder heimkehren werden.

Warum ich dieses große Geschenk bekam, weiß ich bis heute noch nicht, aber ich bin sehr dankbar dafür, denn es hat meine ganze Lebensanschauung verändert. Auch die viel verwendete Grußformel "Grüß Gott" hat für mich jetzt eine ganz andere Bedeutung bekommen. Wenn ich heute zu jemandem Grüß Gott sage, so hat das keinen religiösen Hintergrund, sondern ich grüße dann die Göttlichkeit, die dieser Person innewohnt. Jedenfalls dauerte diese Zeit, in der ich in einer anderen Welt war, nur etwa drei Tage, und dann kam ich Stück für Stück wieder zurück in diese Welt und in diese Realität, die wir uns selbst erschaffen haben. Nun kenne ich die wahre Realität und unsere eigene.

Ich bin aus der anderen Welt mit einem enormen Erfahrungsreichtum wieder in diese Welt zurückgekehrt. Auch wenn mich manchmal die Prägung des täglichen Lebens dieses wunderbare Geschenk Gottes für kurze Zeit vergessen lassen, so finde ich doch immer wieder zu diesem Reichtum zurück.

Der beste Weg, sich an diesen Reichtum zu erinnern, ist die Liebe, denn sie ist der Weg und das Ziel zur Quelle des Lebens, die Wahrhaftigkeit und Ewigkeit.